Unsere Satzung

  

§ 1 Name, Sitz, Farben, Geschäftsjahr, Eintragung

  1. Der Verein führt den Namen: Schwimmverein Delphin Wiesbaden e.V.
  2. Sitz des Vereins ist Wiesbaden
  3. Die Farben des Vereins sind blau-gelb.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  5. Der Verein wurde am 7.08.1986 gegründet und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Wiesbaden eingetragen.

 

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.
  2. Der Zweck des Vereins im Sinne der Satzung wird verwirklicht durch:
    a) Ausübung des Schwimmsports in all seinen Formen: Primär Leistungs- und Spitzensport, aber auch Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport im Wasser
    b) besondere schwimmsportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen und
    c) die Jugendpflege
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder der Organe des Vereins-arbeiten ehrenamtlich. Mitglieder und Vorstandsmitglieder erhalten Aufwendungsersatz. Der Aufwendungsersatz kann in Form des Auslagenersatzes (Erstattung tatsächlicher Aufwendungen) oder in Form der pauschalen Aufwandsentschädigung, (z.B. Ehrenamtspauschale in Höhe des Ehrenamtsfreibetrages) geleistet werden. Maßgeblich sind die Beschlüsse des Vereinsvorstandes, die steuerlichen Vorschriften und Höchstgrenzen, sowie die finanzielle Leistungsfähigkeit des Vereins. Alle hierzu gefassten Beschlüsse sind in der darauf folgenden Mitgliederversammlung bekanntzugeben.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  6. Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landessportbundes, des zuständige Landes-fachverbandes oder einer anderen öffentlichen oder privaten Einrichtung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft in Verbänden

Der Verein ist Mitglied im

  1. Landessportbund Hessen e.V.
  2. zuständigen Landesfachverband
  3. zuständigen Spitzenverband des DSB

 

§ 4 Auszeichnungen

Der Verein kann Auszeichnungen verleihen. Einzelheiten hierzu sind in der Geschäftsordnung zu regeln.

 

§ 5 Mitgliedschaft

  1. Der Verein führt als Mitglieder :
    a. ordentliche Mitglieder:
    aa.   Erwachsene ab Vollendung des 18. Lebensjahres
    ab.   Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres
    ac.   Jugendliche zwischen vollendetem 14. und 18. Lebensjahr
    ad    Familienmitglieder (Eltern und ihre Kinder zusammen werden Mitglieder, wobei diese Art der Mitgliedschaft auch nach Erreichen der Volljährigkeit fortbestehen kann)
    b.     Außerordentliche Mitglieder:
    ba.   fördernde Mitglieder
    bb.   Mitglieder als Kursteilnehmer
    bc.   beitragsfrei geführte Mitglieder
    Bei der Mitgliederversammlung sind grundsätzlich nur die unter a. aufgeführten ordentlichen Mitglieder stimmberechtigt. Das Stimmrecht der minderjährigen Mitglieder zu ab. und ac. wird von einem gesetzlichen Vertreter ausgeübt. Bei den unter ad. zusammengefassten Mitgliedern sind die Mitglieder stimmberechtigt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
    Die Interessen der Kinder und Jugendlichen werden außerdem von einem Jugendvertreter, der von ihnen gewählt wird, als Vorstandsmitglied wahrgenommen.
  2. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse und Religion werden.
  3. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein hat schriftlich zu erfolgen. Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren können nur mit schriftlicher Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters aufgenommen werden.
  4. Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Der Vorstand ist berechtigt, die Aufnahme von der Vorlage eines ärztlichen Unbedenklichkeitszeugnisses abhängig zu machen.
    Mit Zugang der Aufnahmemitteilung erkennt das Mitglied die Vereinssatzung an und ist verpflichtet, am Bank-einzugsverfahren (Sepa-Verfahren) teilzunehmen. Dies hat das Mitglied in der Beitrittserklärung rechtsverbindlich zu erklären. Änderungen der Anschrift oder der Bankverbindung sind dem Vorstand unverzüglich mitzuteilen.
    a)  Datenschutz, Persönlichkeitsrechte
    aa) Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten Aufgaben und des Zweckes des Vereins personenbezogene Daten und Daten über persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner Mitglieder. Diese Daten werden darüber hinaus gespeichert, übermittelt und verändert.
    ab) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Speicherung, Bearbeitung, Verarbeitung, Übermittlung ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und Zwecke des Vereins zu. Eine anderweitige Datenverwendung (beispielsweise Datenverkauf) ist nicht statthaft.
    ac) Jedes Mitglied hat das Recht auf
    -   Auskunft über seine gespeicherten Daten;
    -   Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit;
    -   Sperrung seiner Daten;
    -   Löschung seiner Daten.
    Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder weiter der Veröffentlichung von Bildern und Namen in Print- und Telemedien sowie elektronischen Medien zu.
  5. Die Mitgliedschaft endet durch:
    a. Austritt, der zum 30.06. oder 31.12. eines Geschäftsjahres zulässig ist. Eine schriftliche Austritts-/Kündigungs-erklärung muss spätestens sechs Wochen vor dem 30.06. bzw. 31.12. eingegangen sein.
    b. Tod
    c. Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied mit der Bezahlung der Vereinsbeiträge 3 Monate in Verzug ist und trotz schriftlicher Mahnung nicht bezahlt oder sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht erfüllt. Unabhängig von der Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis ist der Verein berechtigt, offene Forderungen weiter geltend zu machen.
    d. Zur Ahndung von Vergehen, vor allem im sportlichen Betrieb, können vom Vorstand folgende Strafen verhängt werden: Warnung, Verweis, Sperre, Geldbuße.
    Durch den Vorstand können Mitglieder ausgeschlossen werden, und zwar:
    a. bei groben, fortwährenden Verstößen gegen die Vereinssatzung
    b. wegen schwerwiegenden Unterlassungen oder Handlungen, die sich gegen den Verein, seine Zwecke und Aufgaben oder sein Ansehen auswirken und die in besonderem Maße die Belange des Sports schädigen;
    c. wegen fortwährender Nichtbeachtung von Beschlüssen und Anordnungen der Vereinsorgane;
    d. wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereins. Für den Ausschluss ist eine Mehrheit von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vorstands notwendig.
    Gegen den Beschluss des Vorstands steht dem Ausgeschlossenen innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zustellung des Ausschlussbescheides das Recht auf Berufung an die vom Vorstand innerhalb eines Monats einzuberufende Mitgliederversammlung zu, deren Entscheidung endgültig ist. Einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung ist ausreichend. Vom Zeit-punkt ab, an dem das auszuschließende Mitglied von der Einleitung des Ausschlussverfahrens in Kenntnis gesetzt wird, ruhen die Mitgliedschaftsrechte und das Mitglied ist verpflichtet, alle in seiner Verwahrung befindlichen vereinseigenen Gegen-stände unverzüglich an den Vorstand zurückzugeben.
    e. Das Ausschlussverfahren durch den Vorstand kann auch durch einen entsprechenden schriftlichen und begründeten Antrag eines Mitglieds eingeleitet werden.
    f. Mit dem Ausscheiden erlöschen alle Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein. Im Falle des Ausschlusses dürfen Auszeichnungen nicht mehr getragen werden.

 

§ 6 Organe des Vereins 

Die Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. die Jugendversammlung

 

§ 7 Mitgliederversammlung 

  1. Die Mitgliederversammlungen werden durch den Vorstand einberufen. Die Einladung hat spätestens 2 Wochen vorher schriftlich zu erfolgen. Die Schriftform ist auch gewahrt, wenn die Einladung per Email erfolgt. Mitglieder ohne Email-Adresse erhalten die Einladung postalisch übermittelt.
  2. Die ordentlichen Mitgliederversammlungen sollen in den ersten 3 Monaten eines jeden Geschäftsjahres stattfinden.
  3. Die Tagesordnung soll enthalten:
    a. Bericht des Vorstands
    b. Entlastung des Vorstands
    c. Neuwahl des Vorstands, soweit notwendig
    d. Bestätigung des von den Kindern und Jugendlichen gewählten Vertreters
    e. Wahl von zwei Kassenprüfern
    f. Veranstaltungsplanung
    g. Haushaltsbericht und -vorschlag
    h. Anträge
    i. Verschiedenes
  4. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leiten die Versammlung.
  5. Der Schriftführer hat über die Versammlung eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Schrift-führer zu unterzeichnen ist. Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen.
  6. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst. Enthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.
    a. Die zu wählenden 2 Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein. Sie haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Das Prüfungsrecht erstreckt sich nur auf die buchhalterische Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der Vorgänge. Sie können nur einmal wiedergewählt werden.
  7. Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden. Für eine Änderung des Vereinszwecks ist eine ¾-Stimmenmehrheit erforderlich.
  8. Außerordentliche Versammlungen sind einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse das erfordert oder 2/3 der Mitglieder das schriftlich beantragen. Die Befugnisse der außerordentlichen Versammlung sind die gleichen wie die der ordentlichen.

 

§ 8 Vorstand 

  1. Der Vorstand besteht aus:
    - dem Vorsitzenden, - seinem Stellvertreter,
    - dem Kassenwart, - seinem Stellvertreter,
    - dem Schriftführer, - seinem Stellvertreter,
    - dem Schwimmwart, - seinem Stellvertreter,
    - dem Vertreter für Öffentlichkeitsarbeit und Organisation, - seinem Stellvertreter,
    - dem Breiten- und Gesundheitssportwart, - seinem Stellvertreter,
    - dem Elternvertreter,
    - dem Jugendsprecher / der Jugendsprecherin (beratendes Mitglied ohne Stimmrecht)
    - dem Jugendwart / der Jugendwartin
    Die Position des stellvertretenden Vorsitzenden ist zwingend. Dies gilt nicht für die übrigen Stellvertreter.
  2. Der Vorstand beschließt über die Verteilung einzelner Aufgaben. Der Vorstand ist berechtigt, Mitglieder vorübergehend oder auf Dauer mit der Wahrnehmung bestimmter Aufgaben zu betrauen. Beschlussfassungen des Vorstandes erfolgen in Vorstandssitzungen, zu denen der Vorsitzende und im Verhinderungsfalle seine Vertreter nach Bedarf einlädt. Ausnahmsweise kann die Beschlussfassung über einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren per Email erfolgen. Hierzu muss eine angemessene Frist von mindestens 3 Tagen ab Zugang der Email-Vorlage eingehalten werden. Widerspricht ein Vorstands-mitglied der Beschlussfassung im Umlaufverfahren, so hat die Beschlussfassung auf einer Vorstandssitzung zu erfolgen.
  3. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind: der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie sind einzeln vertretungsberechtigt.
  4. Die Wahl des Vorstandes erfolgt in jeder zweiten ordentlichen Mitgliederversammlung. Wählbar in den Vorstand sind Mitglieder nach § 5 Nr. 1 a) und b), soweit sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Er bleibt jedoch bis zu einer wirksam erfolgten Bestätigung oder Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
  5. Beim Ausscheiden von einzelnen Vorstandsmitgliedern während der Amtszeit nimmt der jeweilige Stellvertreter oder ein anderes, vom Restvorstand bestimmtes Mitglied die Tätigkeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung wahr. Der Vorstand kann in einer solchen Situation auch andere Vereinsmitglieder ohne Stimmrecht für Vorstandstätigkeiten hinzuziehen.
    Der Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes können ihrer Tätigkeit enthoben werden, wenn mindestens 20 % der Vereinsmitglieder einen entsprechenden schriftlichen Antrag stellen und diesen begründen. Über den Antrag entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Während der Mitgliederversammlung ist dem Betreffenden Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Ein Antrag auf Amtsenthebung kann nur mit einem Verstoß gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins begründet werden.

 

§ 9 Geschäftsordnung 

  1. Der Verein gibt sich eine Geschäftsordnung. Diese regelt die Tätigkeitsbereiche des gesamten Vorstands sowie der Trainer und Übungsleiter. Die Geschäftsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. Sie wird vom Vorstand mit absoluter Mehrheit beschlossen. Die Mitgliederversammlung ist darüber zu unterrichten.
  2. Außerdem sind die Turnier- und Sportordnungen, die Wettkampfbestimmungen und Schiedsordnungen der zuständigen Spitzenverbände für alle Mitglieder des Vereins verbindlich, jedoch sind sie nicht Bestandteil der  Satzung.

 

§ 10 Aufnahmegebühr, Beiträge 

  1. Der Verein erhebt eine Aufnahmegebühr und Beiträge, deren Höhe sich nach den Bedürfnissen des Vereins zur Erreichung des satzungsmäßigen Zwecks richtet und die auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung festgelegt werden. Über die Höhe von Kursgebühren entscheidet der Vorstand.
  2. Die Aufnahmegebühr ist fällig und zahlbar bei der Aufnahme. Die Beiträge sind nur halbjährlich oder jährlich als Bringschulden im Voraus zu entrichten. Das gleiche gilt für die Beiträge der fördernden Mitglieder.
  3. In schriftlich begründeten, besonderen Einzelfällen kann der Vorstand Erlass, Ermäßigung oder Stundung von Aufnahmegebühr und Beiträgen beschließen.
  4. Gerät ein Mitglied mit der Bezahlung von Aufnahmegebühren, Beiträgen oder sonstigen Zahlungsverpflichtungen in Verzug, ist der Verein berechtigt, neben den gesetzlichen Verzugszinsen für Mahnungen eine Aufwands-pauschale geltend zu machen, deren Höhe der Vorstand festlegt. Das Mitglied haftet des Weiteren für alle unmittelbaren Kosten, die dem Verein beispielsweise dadurch entstehen, dass das angegebene Mitgliedskonto nicht mehr existiert oder nicht gedeckt ist.

 

§ 11 Jugendordnung des SV Delphin Wiesbaden e.V.

  1. Die Organe der SV Delphin-Jugend sind:
    a. die Jugendversammlung
    b. der Jugendausschuss
  2. Die Jugendversammlung
    a. Die Jugendversammlung ist oberstes Organ zur Interessenvertretung von Jugendlichen. Sie setzt sich zusammen aus allen Kindern und Jugendlichen des Vereins bis 18 Jahren, soweit sie Mitglieder nach § 5 Nr. 1 a) sind.
    b. Aufgaben der Jugendversammlung sind insbesondere:
        1. Festlegung der Grundsätze für die Tätigkeit der Jugendversammlung und des Jugendausschusses;
        2. Wahl des Jugendwartes oder der Jugendwartin
        3. Wahl des Jugendsprechers oder der Jugendsprecherin
        4. Wahl des Jugendausschusses
    c. Die Jugendversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Auf Antrag von mehr als 10 % der Jugendlichen (bis 18 Jahren) muss die Jugendversammlung einberufen werden. Jede ordnungsgemäß einberufene Jugend-versammlung ist beschlussfähig.
    d. Bei allen Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die gewählten Vertreter der Jugendversammlung müssen auf der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt werden. Die Wahlen der Jugend-vertreter(innen) erfolgen für die Dauer eines Jahres. Bei Wahlen auf einer außerordentlichen Jugendversammlung gelten diese nur bis zur nächsten ordentlichen Jugendversammlung als gewählt und sind vom Vorstand zu bestätigen. Wählbar sind Jugendliche die das 16. Lebensjahr erreicht haben. Es können auch zwei Jugendwarte (-sprecher) oder Jugendwartinnen (-sprecherinnen) gewählt werden. Die Wiederwahl ist möglich. Die Wahlen auf der ordentlichen Jugendversammlung müssen vor der Jahreshauptversammlung durchgeführt werden.
  3. Der Jugendausschuss
    Zur Durchsetzung der von der Jugendversammlung beratenen und beschlossenen Vorhaben wird ein Jugendausschuss gewählt. Dem Jugendausschuss sollen angehören:
    a. Der Jugendwart oder die Jugendwartin
        Sie sollen folgende Aufgaben wahrnehmen:
        1. Vertretung der Jugend im Vorstand;
        2. Vertretung der Jugend innerhalb der Sportjugend, im Orts-Jugendring und gegenüber der behördlichen Jugendpflege;
        3. Zusammenarbeit mit anderen Jugendverbänden/-gruppen;
        4. Vertretung der Vereinsjugend gegenüber Schule und Betrieb.
    b. Der Jugendsprecher oder die Jugendsprecherin.
    Sie / er vertritt die besonderen Interessen der Vereinsjugend als Jugendlicher. Neben anderen Aufgaben, die von der Jugendversammlung beraten und festgelegt werden, sollten sie vor allem Eintreten für den Ausbau der Mit- und Selbstbestimmungsmöglichkeiten von Jugendlichen. Sie vertreten die Vereinsjugend auch innerhalb der Sportjugend.
  4. Der / die Jugendwart(in) muss volljährig sein.
  5. Kommt ein Jugendausschuss nicht zustande oder löst sich auf, übernimmt ein Vorstandsmitglied oder ein vom Vorstand beauftragtes Mitglied die Aufgaben, bis ein neuer Jugendausschuss wieder gewählt ist.

 

  • § 12 Wesentliche Veränderungen in der Zweckerfüllung und Auflösung des Vereins:
  1. Wesentliche Veränderungen der Zweckerfüllung und eine Auflösung des Vereins sich nur möglich, wenn dies auf  einer Mitgliederversammlung von ¾ der anwesenden Stimmberechtigten so beschlossen wird. Wesentliche Änderungen in der Zweckerfüllung des Vereins können sein die Bildung einer Startgemeinschaft mit einem oder mehreren Vereinen oder der der Zusammenschluss mit einem oder mehreren Vereinen. Eine ¾-Mehrheit ist erforderlich für die Rückgängigmachung wesentlicher Veränderungen, soweit dies rechtlich möglich ist.
  2. Der Verein ist aufzuheben, wenn der satzungsmäßige Zweck entfällt.
  3. Bei Auflösung des Vereins gemäß ZIff. 1 oder wegen Zweckwegfalls gem. Ziff. 2 fällt das Vermögen des Vereins an den Hessischen Schwimmverband e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Bei einem Zusammenschluss im Sinne von Ziff. 1 erfolgt eine Vermögensübertragung auf den anderen Verein/die anderen Vereine.

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